Archiv der Kategorie 'Kunst'

Blickpunkt: „The Superunknown“

Beim Stöbern in den Weiten des Internets sind wir auf ein ambitioniertes Projekt namens „The Superunknown“ gestoßen. Diese Flickr-Page hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zwickauer Graffitiszene zu dokumentieren und weltweit zu präsentieren. Auch wenn Zwickau nicht New York ist und das Projekt noch in den Kinderschuhen steht, lohnt ein Blick auf die Seite.
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Plakatierungsaktion gegen Naziladen

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es auf der Kreisigstraße zu einer eher ungewöhnlichen Plakatierungsaktion gegen den dort ansässigen Naziladen „The Last Resort Shop“. Dabei brachten Unbekannte ca. 20 Poster an den Schaufensterscheiben an und versperrten Passanten damit den Blick auf die aktuelle Kollektion von Thor Steinar oder Erik and Sons und kündigten stattdesen die baldige Sprengung dieses Ladens an. Nette Idee wie wir finden.

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Bewegte Bilder von der Ibug

Auch wenn die Ibug 2009 schon ein Weilchen vorbei ist, tauchte erst in den letzten Tagen ein liebevoll gemachtes Video über diese drei Tage bei uns auf, welches wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Mehr Videos von Alex gibt es hier.

Im Blickpunkt: Neue Mieter in der Knopffabrik

Die alte Knopffabrik in der Zwickauer Moritzstraße findet nach etlichen Jahren neu Mieter. Zumindest für dieses Wochenende, wenn zig Künstler, Designer und Architekten in die Ruine einziehen werden und „es sich dort gemütlich machen“. Wie das dann aussieht, könnt ihr euch ab Freitag ansehen. Nebenbei gibt es Diavorträge und Informationen um die Geschichte und die Zukunft des Gebäudes.
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Review: Ibug 2009

Schön war’s auf der Ibug. Wunderte man sich erst, dass im doch so beschaulichen Meerane, eine derart ansprechende Veranstaltung stattfindet, war auf den ersten Blick klar, dass man einem Etikettenschwindel aufgesessen war. Auf wunderbar brachem, industriellem Gelände versammelten sich Kunst-Liebhaber, Alternative und Sprüher aller coleur. Zu wunderbar vertrauten Hip-Hop Beats näherte man sich der zur Gallerie avancierten Industrieruine. Falsch. Eine Gallerie war es wirklich nicht. Eher wurde das Gebäude zum Kunstwerk an sich gemacht. Graffiti im weitesten und Street-Art im engsten Sinne besah man schon an den Außenwänden. Stillstand um keinen Preis, denn selbst während der Veranstaltung, gestalteten Künstler das Gebäude weiter. Kunstschaffende werden zur Kunst. Wie wahnsinnig könnte man da interpretieren, aber immerhin, wir war schließlich auch nur in Meerane und die kochen, bekannter Maßen, auch nur mit Wasser.
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